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26.08.2015

Welche Farben stehen mir und welche sollte ich meiden


Farbtyp
Carole Jackson, auf deren Buch ich am liebsten zurückgreife, beschrieb die Farben der Jahreszeitentypen wie folgt:

Frühling: gelb, klar, warm, frisch
Sommer: blau, rosa, weich
Herbst: warm, reich, erd- und goldfarben
Winter: klar, blau, lebendig, eisig, leuchtend

Dieses Verfahren wird heute noch von den meisten Farbberaterinnen angewendet.
Ziel der Farbtypberatung ist immer die individuelle Ausstrahlung eines Menschen unterstützend hervorzuheben.
kalte Typen Winter und Sommer – Silber                               warme Typen Frühling und Herbst – Gold

Winter
bläulicher Unterton, starke Kontraste

Hauptfarben:  Schwarz, Weiß, Marine, echtes Rot, Lila, Himbeer, alle Eistöne, Pink



Sommer

bläulicher Unterton, rosig schimmernd, aschfarbene Haare unterschiedlicher
Intensität, auch rötlich

Hauptfarben:    
sanftes Petrol, Smaragd, Rosenholz, Graubraun und Rosabraun, Flieder,
Aubergine, Taubenblau, Jeans, Mattgrau, alles pudrig




Frühling
gelbgold, ganz zarter Typ, blond, rötlich, goldbraun

Hauptfarben:   
 Mai- und Lindgrün, Türkis, Aquamarin, Camel, Beige, Lachs, Apricot, Koralle
 









Herbst
goldener, rötlicher Schimmer, intensive Farben, Haare mit goldenem Schimmer, rot
und braun

Hauptfarben:
Oliv, Tanne, Maisgelb, Orange, Nougat, Rostrot, Tomate, „gelbes“ Petrol, grünliches Blau


 



















Die Farbpaletten habe ich folgender Seite entnommen:



Reihenfolge beim Schminken




  1. auf die gut gereinigte Haut Feuchtigkeitspflege geben, etwas einziehen lassen
  2. getönte Feuchtigkeitscreme oder Make-up, die auf die Hautfarbe abgestimmt sind, auftragen, Kinnkante zum Hals hin ausstreichen
  3. bei Augenschatten Concealer, der etwas heller ist als das Make-up, ganz wenig auf die dunklen Stellen aufbringen – gut eintupfen 
  1. losen Puder auf die Augen und die Wangen geben, nur bei stark öliger Haut das ganze Gesicht abpudern
  2. die Brauen mit einem Farbton abpudern, der der natürlichen Haarfarbe entspricht, nur akzentuieren!
  3. bewegliches Lid und Oberlid ganz hell abpudern:
Wintertyp – gebrochenes weiß / alle anderen Typen cremefarben mit dem entsprechenden Unterton
  1. auf das bewegliche Lid die dunklere Farbe geben
  2. Lidstrich mit einem dunklen Puder auf die komplette Oberlidkante geben, am äußeren Ende leicht gehoben auslaufen lassen
  3. Mascara aufbringen, nach dem Trocknen bürsten
  1. Lippenkontur nachziehen, Mund nicht größer malen! (Das fällt immer auf und sieht unecht aus) Der Konturenstift muss der Stiftfarbe entsprechend sein oder mit der Lippenfarbe übereinstimmen
  2. den Mund mit einem Pinsel ausmalen
  3. Rouge rot, rosa oder braun – passend zum Lippenstift – auswählen
    auf gepuderter Haut Puderrouge sonst Cremerouge






    Alle Bilder sind aus diversen Blogs zusammengetragen, haben als Quelle aber die Veröffentlichungen von Bobbi Brown
    https://www.bobbibrowncosmetics.com/




03.07.2014

Kleider machen Leute!

Als erstes müssen wir bestimmte Körpermaße ermitteln.
Dabei ist die Körpergröße gar nicht so wichtig, wir schauen auf


Schulter

Oberweite

Taille

Hüfte



Welcher Körpertyp man ist, ergibt sich dann aus den Verhältnissen der einzelnen Maße zueinander.

- Sind Schultern und Hüfte gleich breit, die Taille schmaler, dann spricht man von der Sanduhrfigur.
- Sind die Maße annähernd gleich, so heißt das H-Figur.
- Ist die Hüfte breiter als die Schultern, so handelt es sich um die A-Linie.
- Bei breiter Schulter und schmaler Hüfte spricht man von der V-Linie.
- Sind alle Maße gleich (der Busen evtl. etwas größer), der Rücken gerundet und die Schultern hängend, dann hat man die O-Linie.


Die Sanduhrfigur

Diese Körperform ist am einfachsten zu kleiden, weil sie der Idealvorstellung entspricht.
Besonders vorteilhaft ist es, die Taille zu betonen, weil dadurch die Wirkung noch einmal unterstützt wird.
Muster sind erlaubt und das Dekolleté darf zum Blickfang werden.

Die H-Linie

Diese Figur ist sehr gerade und die Arme und Beine sind schlank.
Das ist die Figur, in der am meisten Kleidung produziert wird.
Hier ist es besonders vorteilhaft, Kleidung auszuwählen, die senkrechte Abnäher und eine angedeutete Taille hat, die eine Sanduhrfigur vortäuschen können.
Wichtig ist aber, dass die Kleidung in der Taille locker sitzt.

Die A-Linie

Hier ist die Schulter schmaler als die Hüften, oft kommt auch noch ein kleiner Bauch dazu.
Hier muss der Blick vom Becken zum Oberkörper gezogen werden, um damit dem Auge ein Gleichmaß vorzutäuschen.
Röcke und Hosen immer dunkler als das Oberteil wählen und schon wirkt das Bild ausgewogener.
Außerdem sind kleine Schulterpolster erlaubt.
Höhere Absätze verbessern die Proportionen.

Die V-Linie

Hier muss zwischen den Frauen mit und "ohne" Busen unterschieden werden.

Ist der Busen klein, so ist es hilfreich einen Push-Up-BH zu tragen, wenn man sich chic machen möchte.
Er verbessert die Proportionen.
Sie können bevorzugt lockere Oberteile tragen - weite, lange Pullover sind bei ihr perfekt.
Gerade geschnittene Kleider und längere Blusen können wunderbar mit einem Hüftgürtel geschmückt werden. Gerade bei großen Frauen ist es vorteilhaft, weil es dem Kleidungsstück die "Größe" nimmt.
Die schlanken Beine dürfen gerne gezeigt werden, knielang ist immer gut.

Ist der Busen groß, so ist es sinnvoll, den Unterkörper hervorzuheben.
Dies erreicht man, in dem man einfarbige, matte Stoffe für die Oberteile wählt und dann den Rock oder die Hose schmal und auffallender wählt.
Das Dekolleté darf in Szene gesetzt werden.

Die O-Linie

Hier sind die Maße gleich, evtl. ist der Busen noch etwas fülliger, die Körperform ist rund und weich, die Schultern sind abfallend.
Hier hilft es, locker umspielende Kleidung zu tragen, die nicht in der Nähe der Taille endet und auch hier helfen kleine Schulterpölsterchen. 
Vorteilhaft sind monochrome Outfits oder alles aus der gleichen Farbgruppe.



Hier jetzt noch ein paar allgemeine Tricks:

gerader fülliger Rumpf:
- Die Längsachse durch Nähte oder Muster betonen.
- Oberteile und Hosen oder Röcke in einer Farbe tragen, darüber eine längere andersfarbene Jacke
- Schulter durch kleine Schulterpolster leicht heben. Auf keinen Fall verbreitern.
- Feste, weich fallende Stoffe wählen

breite Hüften:
- den Blick nach oben lenken durch Tücher, Ausschnitt
- schlanke, längere Jacken, wenn möglich mit Wiener Nähten
- Hosen mit Bügelfalten
- Bootcut
- bei schmalen Schultern keine Raglan-Schultern

üppiger Busen:
- taillierte Jacken
- Oberteile mit V-Ausschnitt
- besser Blusen als T-Shirts


Die ideale Verteilung der Proportionen ist, dass der Oberkörper (Kopf bis Schritt) und der Unterkörper (Beine und Füße) in der Höhe gleich sind.

kurzer Oberkörper:
- Hüfthosen, allerdings Vorsicht beim Hinsetzen mit der Rückenansicht!
- längere taillierte Jacken und Blusen
- Taille nicht betonen
- flache Schuhe sind vorteilhaft

langer Oberkörper:
- querliegende Nähte und Muster
- kürzere Jacken
- schmale Hosen, bevorzugt mit Bügelfalten
- Bund in Taillennähe
- Schuhe mit Absatz

Jackenärmel müssen auf der Daumenwurzel enden, sonst sehen die Jacken zu groß oder zu klein aus.

Die Kleidung darf nicht spannen.
Christian Dior sagte dazu: "Lieber eine knappe Nummer zu groß!"

Zu eng sitzende Kleidung fällt immer negativ auf, egal wie teuer oder modisch sie ist.

Keine Frau jenseits der 40 muss sich kleiden wie eine alte Frau!
Aber auch nicht wie ein Teenager!

Nähte und Säume müssen geschlossen und gerade sein, damit man gepflegt wirkt.

Ein wichtiges Accessoire ist ein gut sitzender BH.
Die Unterbrustweite stimmt, wenn er sich im mittleren Häkchen schließen lässt und dann waagerecht unter der Brust verläuft. Er darf nicht durch zu stramme Träger hochgezogen werden, der Busen muss fest umschlossen sein, darf nicht herausquellen.
Bei einem kräftigeren Busen (ab Größe C) sollte man ein Modell mit Bügel wählen.